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Zieht die Messe Schweiz rheinabwärts?

Die Art.Fair, früher Art.Fair21 zieht um. Aus den Kölner Messehallen zieht in die Düsseldorfer Böhlau Werke und rückt terminlich vom 15. bis 19. November der Cologne Fine Art mit den Cologne Contemporaries auf den Pelz. Die eigentliche Nachricht ist jedoch, dass die Veranstalter Walter M. Gehlen und Andreas Lohaus ihre Gespräche mit der Messe Schweiz ausposaunt haben. Die will bekanntlich Beteiligungen an Regionalmessen erwerben, wie das bei der India Art Fair bereits geschehen ist. Aus rheinischer Sicht klingt das sogar schon ziemlich konkret, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist: „Die Verantwortlichen der ART.FAIR beziehungsweise der ART DÜSSELDORF stehen zudem in Kontakt mit der MCH Group in Basel/Schweiz. Diese beabsichtigt, mittels Partnerschaften mit kompetenten und innovationsfreudigen Veranstaltern ein internationales Portfolio an führenden regionalen Kunstmessen aufzubauen und ist diesbezüglich im Gespräch mit verschiedenen Kunstmessen auf der ganzen Welt. Die MCH Group und die ART DÜSSELDORF wollen nun die Möglichkeiten einer konkreten Partnerschaft prüfen und werden zur gegebenen Zeit darüber informieren.“ Die notorisch diskreten Schweizer hat das Vorpreschen der Deutschen anscheinend überrascht, denn eine Pressemitteilung dazu hat das börsennotierte Unternehmen nicht herausgegeben. Allerdings bestätigt Messesprecher Christian Jecker, dass man in Kontakt sei. Seine Formulierungen variieren jedoch in einigen entscheidenden Feinheiten: „Die MCH Group steht in Kontakt und Gesprächen mit verschieden Kunstmessen-Veranstaltern, um mögliche Partnerschaften und Projekte zu prüfen. Neben weiteren potentiellen Partnern steht sie auch in Kontakt mit den Verantwortlichen der Art.Fair / Art Düsseldorf. Es können allerdings noch keine Aussagen dazu gemacht werden, wie die mögliche Partnerschaft konkret aussehen wird. Darüber werden die MCH Group und die Art Düsseldorf zur gegebenen Zeit informieren.“

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