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Biennale in Argentinien: Fotopreis für Lois Renner

Südamerika ist zwar in wirtschaftlichen und politischen Nöten, aber das Kunst- und Kulturleben blüht. Neben internationalen Musikevents wird in nahezu allen Ländern Lateinamerikas besonders die bildende Kunst und Architektur gepflegt. Neben Brasilien hat nun auch Argentinien eine Biennale, die im Museo Nacional de Bellas Artes durchgeführt wird und durch das unermüdliche Engagement des Architekten und Museumsdirektors Jorge Glusberg zustandekam. Zur \"Bienal de Arte 2002\" wurden 195 Künstler aus 43 Ländern eingeladen. Auf Vorschlag von Peter Weibel waren 4 Österreicher darunter: Josef Dabernig, Friederike Pezold, Lois Renner und Harry Weber. Ausserdem wurde ein Symposion veranstaltet, das sich mit Kunst und Kritik befasste. Neben Kritikern aus Lateinamerika, USA, und Europa,waren aus Österreich Jana Wisniewski und die Autorin selbst zu Vorträgen geladen. Die Preise der Biennale gliederten sich in je 3 für Fotografie, Video und Malerei, bzw. Installation. Einstimmig wurde Lois Renner der internationale Biennalepreis für Fotografie zuerkannt und er wurde von Jorge Glusberg zu einer umfassenden Museumsausstellung eingeladen.

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