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Christina Végh übernimmt die Leitung der Kunsthalle Bielefeld

Christina Végh wird im ersten Quartal 2020 die Leitung der Kunsthalle Bielefeld übernehmen. Damit tritt sie die Nachfolge von Friedrich Meschede an, der das Haus seit Juli 2011 leitet.

Christina Végh wurde 1970 in Zürich geboren, sie begann ihre kuratorische Laufbahn im Jahr 2000 an der Kunsthalle Basel, wo sie mit Peter Pakesch und Adam Szmczyk arbeitete. 2003 erhielt sie ein Kuratorenstipendium bei dem ISCP, International Studio & Curatorial Program, New York. Von 2004 bis Mai 2015 leitete Christina Végh als Direktorin den Bonner Kunstverein. Für die die erfolgreiche Programmatik und Neuausrichtung dieser Institution, verbunden mit Fundraising und baulicher Sanierung, wurde Végh 2010 von der schweizerischen Kunstkommission des Eidgenössischen Bundesamtes für Kultur mit dem Preis für Kunst- und Architekturvermittlung ausgezeichnet. Seit Mai 2015 ist Christina Végh Direktorin der Kestner Gesellschaft in Hannover. Dort hat sie die Programmatik des Hauses weiter entwickelt und bedeutende internationale Positionen zeitgenössischer Kunst präsentiert. Ihre kuratorische Arbeit zeichnet sich durch generationenübergreifende, experimentelle wie interdisziplinäre Ansätze aus, die gesellschaftliche Fragen und Wissensproduktion verhandeln. Aktuell wird in der Kestner Gesellschaft ab dem 30. August die Ausstellung «Where Art Might Happen; The early years of CalArts» zu sehen sein.

Der Vorstand der Kestner Gesellschaft will sich bei der Nachfolge für Christina Végh Zeit lassen, sagte Hinrich Holm in einer Stellungnahme. "Wir gehen davon aus, dass das Prozedere mehrere Monate dauern wird. Die Gesellschaft ist im kuratorischen Bereich und in der Verwaltung mit ihren Mitarbeiter*innen gut aufgestellt, das Ausstellungsprogramm ist bereits bis Ende 2020 geplant – wir können die Neubesetzung also systematisch angehen."

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Abbildung: Christina Végh, Foto: Ulrich Prigge

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