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Wir brauchen zumindest 7 neue Ministerien

Wissen Sie eigentlich, warum wir so wenige haben? Und warum sich die Medien lustig machen über Israel mit seinen 40 Ministerien? Wir in Österreich hätten es ja ziemlich einfach mit all den Cliquen und Clans und Kammern und Gewerkschaften und Landesfürsten und Strippenzieher undwasweißichnoch. Da wären allein schon locker 40 Ministerien herauszuholen. Nehmen Sie alleine die Frau Ministerin Schmidt – die hat sich, die Realität verkennend, berufen lassen, um für Kunst und Kultur das Beste zu geben. Sie hat aber leider nicht mit der österreichischen Mentalität des Lobbying und Mobbing gerechnet. So wurde in Verbindung mit fiesen Arbeitszeiten, keiner Freizeit, eklatantem Imageverlust und politischen Sachzwängen aus einer einst motivierten und mutigen eine total überforderte, vereinsamte, übernächtige, frustrierte, hohlwangige Ministerin. Lassen sie mich daher – bevor es zu spät ist - meine notwendigen Vergrößerungsvorschläge für das Ministerium für bm:ukk unterbreiten. Wir benötigen nämlich dringend: Einen eigenen Geld vermehrenden Kulturfinanzminister, der dem Finanzminister das Letzte aus dem Etatgeldbeutel herausreißt. Einen leidensfähigen aber mit allen brutalen Wassern gewaschenen und aggressionsbereiten Antilehrergewerkschaftsminister plus drei Ministeriumssekretäre gegen jeden der 3 Gewerkschaftscapos. Eine verständnisvolle Schülerministerin. Eine durchsetzungs- und reformfreudige Bildungsministerin. Einen, wenn das zu finden ist, intelligenten Kulturminister. Einen reformfreudigen Museumsminister. Und verdammt noch mal endlich eine eigene die Kunst liebende Kunstministerin. Und wenn Sie jetzt glauben, dass all diese Jobs von einer einzigen Person zu bewältigen sind – dann gebührt Ihnen das bm:ukk so wie es ist.

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