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"Kunst ist nicht von Politik zu trennen, ist immer ein Teil von ihr."

Dieses hübsche Statement von Johann Kräftner stimmt nachsinnend traurig. Politik als notwendige gesellschaftsstrukturierende Maßnahme benötigt Politiker zur Realisation. Kunst als gesellschaftsnotwenige Gegebenheit benötigt Kunstschaffende und Kunstrealisierende zur Realisation. Also sind Künstler nicht von Politikern zu trennen. Und schon wirds ein bissl traurig. Welcher Politiker braucht schon die Künstler, Kuratoren, Dirigenten, Regisseure, Museumsdirektoren? Sie wollen alle ohnehin nur Geld, sind im schlimmsten Fall auch noch intelligent und absolut nicht anpassungswillig. Und Lobby haben sie auch keine. Oder im besten Fall eine im minimalen Promille-Bereich. (Welcher Künstler füllt schon den Rathausplatz für eine ministrable Ordensverleihung?) Kunst ist von Politik nicht zu trennen. Politiker nabeln sich immer konsequenter von Künstlern ab. Samt Finanzierungsauslagerung Richtung Wirtschaft. Kunst ist immer ein Teil von Politik. Allerdings und leider mit Ablaufdatum.

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