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Ein Wunsch, der immer wieder die Depots erschreckt.

Also wünscht sich diesmal Markus Mittringer am 13. Februar in seiner "Kunst muss wandern"-Kolumne im Standard den Kunstmuseumsdepotverkauf. Traurig, dass er auch gleich einsieht, dass eh nix draus wird. Aber trotzdem mutig die Frage stellt, "...wem aber fehlt das Pelzchen wirklich?" Naja - ein bissl wahrscheinlich dem Museum, selbstverständlich dem Fremdenverkehr und ganz ganz sicher den Medien. Selbst Der Standard würde bei einer Pelzchenverabschiedung so laut heulen, dass die Druckmaschinen vor Schreck in den Boden versinken. Also lieber Markus Mittringer - wir sollten Verbündete finden, die ..."die verstaubenden Schinken, die sich türmenden Büsten und die bleichen Radierungen unserer Depots aufkaufen und das Geld in moderne Kunst stecken". Ich bin sofort der Erste in der Runde der dafür Werbenden. Wir werden nur ein Problem haben: Die Araber werden das Pelzchen wollen und die diversen Cranache und nicht die wenn auch noch so guten verblassten Radierungen und verstaubten Büsten aus den Depots. Nicht nur weil sie reich und kein bissl blöd sind - sondern weil wir dann blöd wären und um einiges ärmer. Und deshalb wird Kunst nicht wandern - und schon gar nicht die aus den Depots. Leider.

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