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20 SECONDS FOR ART:Die Gewinner:innen

Die siebte Ausscheibung des Kurzfilm-Wettbewerbs „20 SECONDS FOR ART“ von INFOSCREEN und KÖR Wien hatte ein hochaktuelles Thema: „Der Mensch und die intelligente Maschine“. Die Ausschreibung von 20 SECONDS FOR ART richtete sich an Künstler:innen, Studierende oder Absolvent:innen einer künstlerischen, grafischen oder filmischen Ausbildung ebenso wie an künstlerisch tätige Personen aus dem In- und Ausland ab 18 Jahren. Insgesamt 91 Arbeiten wurden dazu eingereicht.

Eine hochkarätige fünfköpfige Jury hat Anfang Juni die fünf besten Kurzfilme gekürt. Die Gewinner:innen dürfen sich jeweils über 1.000 Euro Preisgeld und einen attraktiven Zusatzpreis freuen: Alle fünf prämierten Filme sind von 6. Juli bis 30. August 2026 österreichweit auf mehr als 4.800 INFOSCREENs zu sehen. Damit sichert das ÖFFI-TV den ausgezeichneten Werken ein Millionenpublikum in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Wels, Bregenz, Eisenstadt und Steyr.

„Gemeinsam im Tunnel” von Emil Baumann, „Into the Blue” von Jennifer Dünser, „Higher Five” von Michael Heindl, „Das Ungreifbare und das Begreifen ” von Oliver Schürer sowie „Rob und Bob“ von Benjamin Heil, Elias Hönle, Thomas Keschl und Sebastian Voitl sind die Siegerfilme von 20 SECONDS FOR ART 2026. Die mit Cornelia Offergeld, künstlerische Leitung KÖR Wien, Stefanie Paffendorf, Programmdirektorin INFOSCREEN, AI-Ethiker Erich Prem, Verein Digitaler Humanismus, Nadim Samman, Kurator Vienna Digital Cultures 2026 und VIENNALE-Direktorin Eva Sangiorgi hochkarätig besetzte Jury hat deren Werke mit klar ausformulierten Argumenten als die besten des Jahres bewertet. 

Emil Baumann hinterfragt durch paradoxe Situationen in seinem Film „Gemeinsam im Tunnel“ spielerisch und humorvoll den Umgang unserer Gesellschaft mit digitalen Technologien. Dazu verlegt Baumann das im öffentlichen Nahverkehr Beobachtete in die Natur.

Der rasant geschnittene Film „Into the Blue“ von Jennifer Dünser zeigt, wie einst revolutionäre Werkzeuge jetzt alltäglich geworden sind. Diese Rückschau regt zur Reflexion über den Zusammenhang zwischen technologischem und menschlichem Fortschritt an.

Michael Heindl entlarvt in „Higher Five“ ein Defizit der generativen KI: Deren Unvermögen, Hände anatomisch korrekt darzustellen. Die Ausdruckskraft eines einfachen Bildes nutzt der Künstler schließlich als raffinierten Fingerzeig, um das Scheitern der KI augenscheinlich zu machen.

Die sich wandelnde Beziehung zwischen menschlichem und robotischem Körper thematisiert Oliver Schürer in „Das Ungreifbare und das Begreifen“. Schürer fokussiert auf die taktile Sensibilität des Menschen, um die Frage nach der Bedeutung körperlicher Erfahrung zu stellen.

Benjamin Heil, Elias Hönle, Thomas Keschl und Sebastian Voitl spannen in „Rob and Bob“ einen pointierten dramatischen Handlungsbogen. Der selbstironische, in Bild, Schnitt und Spiel professionell gestaltete Film erzählt mit Intelligenz und Witz von Spannungen im Alltag von Mensch und intelligenter Maschine.

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