Lilli Hollein bleibt bis 2031 Generaldirektorin des MAK
Lilli Hollein, die das MAK Museum für angewandte Kunst in Wien seit dem Jahr 2021 leitet, darf sich über eine Verlängerung ihres Vertrages bis zum 31.08.2031 freuen.
„Lilli Hollein hat das MAK in den vergangenen fünf Jahren hervorragend geführt und es klar positioniert: Aktivistisch, modern, feministisch setzt sich das MAK mit den großen Fragen unserer Zeit aktiv auseinander. Mit einem vielfältigen programmatischen Spektrum hat sie das MAK zu einem offenen Ort des Austauschs weiterentwickelt, unterschiedliche Publikumsgruppen angesprochen und im Sinne der Diversität erweitert.“!, so Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler zur von ihm nun bestätigten Widerbestellung der Direktorin.
Die Ausschreibung der wissenschaftlichen Geschäftsführung MAK – Museum für angewandte Kunst erfolgte am 10.01.2026. Es gab 4 Bewerbungen, alle weiblich, alle aus Österreich. Das Hearing fand am 30.03.2026 mit zwei Personen statt. Mitglieder der Auswahlkommission waren Astrid Gilhofer (Vorsitzende des Kuratoriums des MAK), Bettina Steindl (Geschäftsführerin des Vereins CampusVäre) und Theresia Niedermüller (Sektionschefin Kunst und Kultur, BMWKMS). Begleitet wurde das Auswahlverfahren von der ISG Personalmanagement GmbH.
Lilli Hollein studierte Industriedesign an der Universität für angewandte Kunst Wien und war bis 2021 Direktorin der von ihr mitbegründeten VIENNA DESIGN WEEK, Österreichs größtem kuratierten Designfestival mit internationaler Reputation. Als Kuratorin war sie für eine Reihe von Architektur- und Designausstellungen verantwortlich. Als Design- und Architekturkritikerin hat sie in nationalen und internationalen Medien und Fachmagazinen publiziert. Seit 2022 ist sie Honorarprofessorin an der NDU (New Design University St. Pölten) und seit 2023 Mitglied des Universitätsrats der Universität für angewandte Kunst Wien.
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Abbildung: Lilli Hollein, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin, MAK, 2026 © Sabine Hauswirth/MAK
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