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QG Gallery in Brüssel schließt

Die Brüsseler QG Gallery gibt auf. In einer E-mail schreibt der Gründer Quentin Grosjean von sich in der dritten Person: „Zu Beginn des Jahres 2026 gibt die QG Gallery das Ende ihres unabhängigen Programms und die Schließung als eigenständige Institution bekannt. Dieser Moment fällt mit einem neuen beruflichen Kapitel für den Gründer der Galerie, Quentin Grosjean, zusammen, der die Rolle des Direktors der Maruani Mercier Gallery in Brüssel übernehmen wird.“ Die 2017 in Brüssel gegründete Galerie betrieb seit 2020 auch einen Ableger in Knokke. Die Künstlerliste ist ein Who is Who der internationalen Nachkriegskunst, von Josef Albers und Carl André über Walter Leblanc und Sol LeWitt bis Lawrence Weiner und Andy Warhol. Mit ihren Blue Chip-Positionen war sie regelmäßiger Aussteller auf Messen wie der Art Brussels, Art Cologne, Brafa, Miart und zuletzt auch auf der Tefaf.

Der Galerist begründet seinen Schritt mit den stetig wachsenden Herausforderungen des Kunsthandels: „Der Kunsthandel, der mittlerweile global ausgerichtet ist, erfordert eine solide Struktur und erhebliche Ressourcen, um weiter wachsen zu können. Diese neue Organisation wird es Quentin Grosjean ermöglichen, sich in einem erweiterten Umfeld weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein, und ihn von wachsenden logistischen Zwängen befreien.“

Abbildung: QG Gallery, Ausstellungsansicht "Group Show", 2025, Foto: Aesthete Studio

Mehr Texte von Stefan Kobel

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