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Májstorin-Orden für Maria Rösslhumer, Pink Noise Camp und Nina Schedlmayer

Am 15. Jänner 2026 wurde zum zweiten Mal der Májstorin-Orden verliehen: an die Politikwissenschaftlerin, Gewaltschutzexpertin und Autorin Maria Rösslhumer, den feministisch-popkulturellen Verein Pink Noise Camp, sowie die Kulturjournalistin Nina Schedlmayer.

Der Preis, eine Skulptur der Filmmacherin und Künstlerin Katrina Daschner, zeichnet FLINTAs (Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans und Agender-Personen) für queer- feministischen Aktivismus aus – Personen, die gegen das patriarchale Zeitgeschehen arbeiten, den Blick erweitern und Role Models sind.

Zu den Preisträger:innen

Das jährlich stattfindende Pink Noise Camp schafft Rahmenbedingungen, Handlungsangebote und Freiräume für die Selbstermächtigung von Mädchen, Frauen, trans, inter* und nicht-binären Personen in Pop- und Jugendkulturen mit niederschwelligem Zugang. Es besteht seit 2010, und heute sind viele Flintas und Gruppen in der Kulturszene aktiv, die sich beim PNC vernetzt haben. Den Preis nahmen Elise Mory, Tabea Reichmann, Dora de Goederen, Juli Haberlik entgegen.

Maria Rösslhumer, die Politikwissenschaft und Frauenforschung studierte, kämpft seit Jahrzehnten gegen Gewalt an Frauen in einer patriarchalen Gesellschaftsstruktur. Sie war Geschäftsführerin des Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, initiierte die Frauenhelpline 0800 222 555, leitete WAVE (Women Against Violence Europe) und gründete den Verein StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt in Österreich.

Die Kunsthistorikerin und ehemalige Kolumnistin des artmagazine Nina Schedlmayer gründete 2018 artemisia.blog für Kunst und Feminismus. Sie verfasste eine Biografie über die Künstlerin Margot Pilz und kuratierte die Ausstellung „Auf den Schultern von Riesinnen“ über weibliche Genealogien in der Kunst im Künstlerhaus Wien (⤇ siehe die artmagazine Kritik https://www.artmagazine.cc/content128631.html).

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Abbildung: Die Preisträger:innen Nina Schedlmayer, Maria Rösslhumer und Pink Noise Camp, Foto: © Nikita Sagl

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