Verlässlich stark aufgestellt
Mit 180 Galerien aus 18 Ländern schließt die art karlsruhe dieses Jahr mehr oder weniger nahtlos an die Ausgabe 2025 an. Das neue Leitungsduo Olga Blaß und Kristian Jarmuschek, die im Jahr 2024 eine Wende in der Programmierung der Kunstmesse eingeläutet haben, signalisiert mit der kommenden Ausgabe Kontinuität, ohne dabei auf neue Impulse zu verzichten. Besonders jungen und neuen Kunstsammler:innen will man die Begeisterung für Kunst vermitteln, so Projektleiterin Olga Blaß. Die kuratierte Sektion start:block etwa zeigt Werke, die den Beginn der eigenen Sammlung initiieren könnten. Dazu gibt es junge Kunst von Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Künstler:innen die sich nach einer Unterbrechung der Karriere einen zweiten Blick verdient haben, präsentieren Galerien in der Sektion re:discover und die Abteilung re:frame setzt sich damit auseinander, wie mit Künstlernachlässen umgegangen werden soll.
Der digitalen Bildproduktion in der Kunst ist ebenfalls eine Sonderschau gewidmet. Die Sammlungspräsentation der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) konzentriert sich dabei auf Werke von Künstler:innen, die den Einsatz der digitalen Kreation nicht einfgach nur reproduzieren, sondern gesellschaftliche Dimensionen der neuen Technologien aufzeigen und diese ästhetisch hinterfragen.
Der Schwerpunkt der Kunstmesse liegt nach wie vor bei einer breiten Palette von Kunstwerken aus rund 120 Jahren Kunstgeschichte, von der Klassischen Moderne bis zu aktuellen Ultra-Contemporaries mit denen die Galerien das Publikum aus der 3-Länder Region zum Kunstkauf verführen wollen. Auch die traditionellen Skulpturenplätze sind 2026 wieder auf der Messe zu finden.
Talks und ein zweitägiges Symposium zu Themen wie Sammlungsaufbau, der Planung und Unterstützung von Karrieren junger Künstler:innen und dem Einsatz von digitalen Inventaren ergänzen die Galeriepräsentationen.
⤇ Alle Galerien und Programme gibt es unter www.art-karlsruhe.de
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