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Vasyl Cherepanyn ist Kurator der 14. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Vasyl Cherepanyn ist Kurator und Wissenschaftler und arbeitet in und zwischen Kunst, politischer Philosophie und sozialen Bewegungen. Seine Arbeit beschäftigt sich häufig mit der Region Osteuropa nach dem Ende der Sowjetunion und verfolgt das umfassende Anliegen, Kunst und ihre Öffentlichkeiten sowie künstlerische Programme im aktuellen Wandel Europas zu verorten.

„Die Berlin Biennale in die Zukunft zu denken und sie in der Gegenwart zu kuratieren bedeutet für mich, sich voll und ganz einer Zukunft der Kunst und ihrer Vermittlung innerhalb der Stadt zu widmen und aus ihrer sozialen Kontextualisierung in diesem Prozess zu lernen. Als Inbegriff der Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer birgt die Berlin Biennale die Möglichkeit, eine Art von Öffentlichkeit zu schaffen, die nicht nur künstlerisch oder akademisch, sondern aus gesellschaftspolitischer Notwendigkeit heraus begründet ist. Für mich basiert dieser Ansatz insbesondere auf Erfahrungen aus der Arbeit in der Ukraine, und er ist gerade jetzt notwendig, da uns der koloniale Krieg Russlands in ganz Europa mit den drängendsten Fragen unserer Zeit konfrontiert.“ (Vasyl Cherepanyn)

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten in Berlin statt. Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 1998 hat die Berlin Biennale es sich zur Aufgabe gemacht, mit experimentellen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogrammen namhaften Kurator*innen einen Freiraum zu schaffen und mutige künstlerische wie politische Positionen vorzustellen.

Die 14. Berlin Biennale findet im Sommer 2027 statt.

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Abbildung: Vasyl Cherepanyn, Kurator der 14. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst; Foto: Diana Pfammatter

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