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Kunst heilt – die PARALLEL VIENNA zieht im Herbst nach Gersthof

Ganz so zentral bzw. gut öffentlich erreichbar wie in den vergangenen Jahren wird die vom 7. bis 9. September stattfindende Parallel Vienna in diesem Jahr nicht sein. Dafür liegt der Austragungsort inmitten einer weitläufigen Parkanlage, die geradezu nach einem Skulpturenpark schreit.
Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich am heutigen Semmelweisareal der Gerstlerhof, aus welchem sich später das Gersthofer Schloss entwickelte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb das Land Niederösterreich das Schloss und errichtete zwischen 1908 und 1910 einen Neubau zur Bastiengasse 36 - 38 hinaus, welcher als Heim für Findel- und Waisenkinder diente. Durch die Trennung von Wien und Niederösterreich 1922, ging es in den Besitz der Stadt Wien über und wurde zu dessen Zentral-Kinderheim. 1943 wurden zwei der fünf Pavillons zu einer Frauenklinik umgebaut und nach Ignaz Philipp Semmelweis benannt. Die Ignaz-Semmelweis-Frauenklinik entwickelte sich rasch zur wichtigsten Gebärklinik Wiens. 2019 übersiedelte die Klinik schließlich in das neu gebaute Krankenhaus Nord.
Wie in den Jahren zuvor lädt das kuratorische Team der PARALLEL VIENNA, wieder aufstrebende, sowie etablierte künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland ein, sich mit dem Gebäude und dessen Geschichte auseinander zusetzen. Das bewährte Konzept einer Mischung aus Gallery Statements, Project Statements und Artist Statements wird auch in diesem Jahr beibehalten. Zusätzlich werden Kuratorinnen und Kuratoren eingeladen, eigene Räume als Curators Statements zu bespielen um das Konzept von curated by (das --> Galerienfestival beginnt dieses Jahr am 4. September) aufzugreifen.

PARALLEL VIENNA
7. – 9. September 2021
parallelvienna.com

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Foto: Julia Harrauer

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