In der aktuellen Schau der Galerie Stalzer finden sich sowohl eher hintergründig zivilisationskritische Arbeiten von Philipp Haselwanter als auch eher brachial-lustige aber nicht uncharmante Werke von Roland Maurmair. Letzterer zeichnet etwa für die Jesus- Ente welche den Titel „Jesus fue un terrorista“ (Jesus war ein Terrorist) trägt oder das „Wanted-Plakat“ mit den Konterfeis von Mr. Burns, Gargamel, den Daltons und einigen anderen Comic-Schurken, verantwortlich.
Philipp Haselwanter hingegen ist in der Schau eher der klassische Maler/Bildhauer der mit durchaus dekorativen Bildern und hervorragend gelungenen Skulpturen aus grob bearbeiteten Holzblöcken überzeugt. Diese scheinbar einfach mit der Kettensäge aus einem Eichenholzblock gesägten und bemalten Architekturen tragen Titel wie: „Vom Leben am Stadtrand / Prekopolis“ und spielen sehr gekonnt mit der Diskrepanz zwischen dem noch erkennbaren Material – einem Baumstamm – und dem was sie darstellen – eine Betonwüste aus Plattenbauten. Hier wird Zivilisationskritik sehr subtil über das Material transportiert.
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