Salzburger Landespreis für Schmuckobjekte
12.01.10
Das Land Salzburg schreibt zum dritten Mal einen Preis für Schmuck und Schmuckobjekte aus. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Gleichzeitig wird ein Stipendium (2.500 Euro) an einen jungen Schmuckkünstler vergeben. Benannt ist dieser mit 3.000 Euro dotierte Schmuckpreis nach dem Zunftheiligen der Goldschmiede, dem Hl. Eligius. Diese Auszeichnung soll die historisch bedeutende Stellung der Goldschmiedekunst Salzburgs in seiner Vergangenheit durch die Würdigung zeitgenössischer Künstler und deren Kunst betonen und wachhalten. Bewerbungen sind bis zum 30. Juli 2010 möglich.
Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler, die in Österreich geboren sind oder seit mindestens fünf Jahren in Österreich leben. Sie sollen sich vorrangig mit tragbaren und auch "nichttragbaren" Schmuckobjekten beschäftigen. Der Preis wird für eine künstlerische, innovative Arbeit vergeben; er ist nicht als Auszeichnung für kunsthandwerkliche Fähigkeiten vorgesehen. Eingeladen, sich zu bewerben, sind Künstlerinnen und Künstler, die ihre Werke bereits in Ausstellungen in Galerien und Museen präsentiert haben. Der Eligius ist kein Würdigungspreis für ein Lebenswerk, aber auch kein Entdeckungspreis, sondern richtet sich an Kunstschaffende, die mit ihren experimentellen Arbeiten bereits eine Anerkennung gefunden haben.
Einzureichen sind zirka 30 Fotos (oder Dias oder gute Farbkopien) von Arbeiten, weiters Kataloge sowie ein aktueller Lebenslauf mit genauer Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. CDs und DVDs können nicht berücksichtigt werden.
Bewerbungen sind mit dem Vermerk "Eligius" oder "Schmuckpreis" an die Kulturabteilung des Landes, Franziskanergasse 5a, 5010 Salzburg, zu richten. Die Mappen können auch persönlich in der Franziskanergasse 5a, 2. Stock, in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr abgegeben werden.
In einer ersten Jurysitzung werden voraussichtlich 15 Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die dann eingeladen werden, Originale für eine Ausstellung in der Landesgalerie im Traklhaus (14. September bis 6. November 2010) zu schicken oder zu bringen. Die Ausstellung wird anschließend, ab Ende November, auch im MAK in Wien gezeigt.
Das Ergebnis des ersten Jurydurchganges wird jedem Bewerber bis Mitte August schriftlich bekannt gegeben. In der Ausstellung im Traklhaus trifft die Jury dann ein zweites Mal zusammen und schlägt anhand der Originalarbeiten den Preisträger und den Stipendiaten vor. Die "Anwärter-Ausstellung" wird in einem Katalog dokumentiert. (Für weitere Auskünfte steht Dr. Dietgard Grimmer, Telefon 0662/8042, Durchwahl 2099 oder 2149, E-Mail: dietgard.grimmer@salzburg.gv.at zur Verfügung.)

