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Liebe Freundinnen und Freunde des artmagazine,2100 Liter Wasser können in einer Wohnung schon einen ordentlichen Schaden anrichten. In der Albertina, wo letzte Woche diese Menge aus noch ungeklärten Gründen durch die Wände gesickert ist, hätte das den Verlust unwiederbringlicher Grafiken bedeuten können. Offensichtlich war der neue Tiefspeicher auf alle Eventualitäten vorbereitet. Auf Feuer natürlich, Erdbeben sogar, aber eben auf eines nicht, nämlich dass der Bau selbst schon nach fünf Jahren undicht wird.Nach Auskunft der für das Gebäude verantwortlichen Burghauptmannschaft ein eher normaler Vorgang, in einem "so alten" Gebäude.Da wünscht man sich ja schon fast die Lager in den alten Museumsbauten zurück in die man wenigstens ohne Computertechniker gelangen konnte.
Wir hoffen, Sie kommen trockenen Fußes in die Ausstellungen, die wir für Sie besprochen haben und die Vernissagen, die sie wie immer am Ende des Newsletters aufgelistet finden.
Südtrakt Schlossmuseum Linz
3.- 5. Juli 2009: 3-tägiges Eröffnungs-Fest
Mit der Eröffnung des Südtraktes ist das Schlossmuseum Linz das größte Universalmuseum Österreichs in einem geschlossenen Areal. Sammlungen aus den Bereichen Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte laden zu einem Streifzug durch Oberösterreichs Geschichte. Von Lappland bis zur Schwarzmeerküste - entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs - ziehen sich einzigartige Wildnisgebiete, die durch ein internationales Naturschutzprojekt gesichert werden. Mit artmagazine.cc können sie nicht nur die Ausstellung Das grüne Band Europas: GRENZE.WILDNIS.ZUKUNFT (4. 7. 09 - 10. 1. 10) besichtigen, sondern das gesamte Schlossmuseum Linz. Wir verlosen:
5 x freier Eintritt / 2 Personen
ins Schlossmuseum Linz inkl. neuer Südtrakt
Senden Sie Ihr Teilnahmemail mit dem Betreff: OÖ Landesmuseen Linz an newsletter@artmagazine.cc und geben Sie bitte Namen und Adresse an. Verlosung ist am Montag, dem 13. Juli 2009.
Wir wünschen viel Freude beim Lesen des KunstNEWSletters!
Werner Rodlauer
Hausordnung - Rainer Metzger
Wozu das alles? - Manfred M. Lang
Museum Brandhorst: In der Wohlfühloase der Kunst - Stephan Maier
expositur der Universität für angewandte Kunst: The Essence 2009: Grenzen überschreiten - Margareta Sandhofer
Galerie Gerersdorfer: Ramona Proyer - Début: Von einsamen Gestalten und verrückter Architektur - Wolfgang Pichler
Halle Für Kunst: Space Revised #3 - „What if This Was a Piece of Art?“: Über Medialität, Verortung und Transformation - Leon Gumil Hainzl
Knoll Galerie Wien: Csaba Nemes - Jeden Tag ist 1956: Jeder Tag eine Revolution - Katja Melzer
Picasso an der Côte d`Azur: Joie de vivre mit Picasso - Iris Meder
Freiraum / quartier21: Alias in Wonderland: Die Realität des Digitalen - Margareta Sandhofer
Akademie der bildenden Künste: Abschlussarbeiten 08.09: Von Beeindruckend bis Unauffällig - Wolfgang Pichler
Kunsthistorisches Museum: Raum im Bild - Interieurmalerei: Kammermusik nach Symphonien? - Maria-Gabriela Martinkowic
La Biennale di Venezia - Collateral Events: Ausgewählte Länderpavillons in Venedig: Routen zu den Bruchlinien der Welt - Roland Schöny
layr:wuestenhagen contemporary: In Memory of Painting 2 / Rita Vitorelli: Leicht|fertig? - Renate Quehenberger
Kunsthalle Mannheim, Wilhelm-Hack-Museum: Anton Henning - Antonym: Soviel Henning war nie! - Ulrike Lehmann
Startgalerie im Museum auf Abruf: Anjeza Cikopano - Brot, Salz und Herz: Vom Leben am Rande der Geschichte - Wolfgang Pichler
Kunsthaus Nexus: Erwin Wurm - Sammlung Rudolf Budja: Das museale Schmunzeln der Skulpturen - Stephan Maier
Narrenturm 1
Denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht. Pro Geschoss fügen sich 28 Zellen in die Kreisordnung, jede ausgestattet mit zwei Betten und einem Mauerschlitz als Fenster nach außen. Nach innen zu, zum wiederum kreisrunden Innenhof, gehen die Türen, und sie sind in einer Exaktheit radial angeordnet, dass eine einzige, in der Mitte postierte Aufsichtsperson alles im Blick und damit im Griff hat. Um das Auge des Aufsehers, gleichsam die Nabe eines Rades, dreht sich das Geschehen. Dieses Auge ist das Zentrum der Anlage, denn es gilt die Internierten gut unter Kontrolle zu halten, die geistig Verwirrten, die "Narren", für die dieses nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltete Etablissement geschaffen wurde.
Halle für Kunst, Kunsthistorisches Museum, Knoll Galerie, Picasso in the Provence: English summary June 22 - 28 - Liz Wollner-Grandville
Kunsthaus Nexus, Kunsthalle Mannheim, Wilhelm-Hack-Museum, Startgalerie, layr:wuestenhagen: English summary June 15 -21 - Liz Wollner-Grandville
Narrenturm 2
Neu, das bedeutete mit dem luziden Geist der Aufklärung versehen. 1784 wurde der Narrenturm eröffnet, vor 225 Jahren also, und seit dem letzten Wochenende und bis zum 6. August feiert man deswegen in Wien ein etwas unrundes aber um so veranstaltungsreicheres Jubiläum. Der Narrenturm: Wer hier einsaß, hatte ein spezifisches Krankheitsbild vorzuweisen. Früher, in den alten Hospitälern, war alles zusammengefasst, was es an Delinquentem, Pathologischem, Straffälligem und sonstwie aus dem Verkehr Gezogenem gab. Der Narrenturm dagegen war Ergebnis eines strengeren Vergleichs, einer besseren Analyse und einer individualisierenden Methode. So gesehen ist der Narrenturm eine Vorform der Nervenheilanstalt. Therapieren und Beaufsichtigen gingen Hand in Hand.
 | KulturKontakt Austria - 20 Jahre
Grenzenlos
Artists in Residence: Sieben Ausstellungen in sieben Ländern in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kulturforen
www.kulturkontakt.or.at/20
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Narrenturm 3
Eine solche Komplizenschaft von Heilen und Hindern macht den Narrenturm zum Paradebeispiel für jenes Regime, das Michel Foucault (der gerade seinen 25. Todestag hat) in seiner 1975 erschienenen, epochalen Studie "Überwachen und Strafen" eingehend und mit Folgen für die Theorie der Moderne überhaupt untersuchte. Es gab eine genuine Architektur für dieses Regime, jene Rundbauten mit zentralem Kontrollraum, wie sie der Narrenturm exemplarisch zeigt. Im Jahr 1791 wird ihr der britische Physiokrat Jeremy Bentham einen Traktat widmen. Seither nennt man das planerische Prinzip "Panopticon". Foucault übernahm davon seinen Begriff einer "panoptischen" Gesellschaft. Die Panoptik ist für Foucault eines der Charakteristika der gesamten Moderne, bezeichnend besonders für ihren Umgang mit der Gewalt. Diese Gewalt übt sich nunmehr in bis dato unbekannter Subtilität und Zurückhaltung aus, sie wird geradezu einschmeichelnd, indem sie sich in die einzelnen Personen selbst verlegt. Gewalt sublimiert sich zur Disziplin. "Die Disziplin", so Foucault, "hält eine aus Beziehungen bestehende Macht in Gang, die sich durch ihre eigenen Mechanismen selber stützt und aufsehenerregenden Kundmachungen ein lückenloses System kalkulierter Blicke vorzieht. Dank den Techniken der Überwachung vollzieht die Physik der Macht ihren Zugriff auf den Körper nach den Gesetzen der Optik und der Mechanik und in einem Spiel von Räumen, Linien, Schirmen, Bündeln, Stufen und verzichtet zumindest im Prinzip auf Ausschreitung und Gewalt. Diese Macht ist scheinbar um so weniger körperlich und physisch, je gelehrter und physikalischer sie ist".
Elke Bippus (Hg.): Kunst des Forschens.: Die Erkenntnispraxis der Kunst - Jens Kastner
Narrenturm 4
Um in der Rekonstruktion zum panoptischen Prinzip der Moderne zu gelangen, ließ Foucaults Darstellung keine Gelegenheit zur Drastik aus. Berühmt geworden sind die minutiös schildernden Augenzeugenberichte, die der Meisterdenker in seinem Buch zitiert, um die Politik der Martern, wie sie davor, in den diversen Ancien Régimes, praktiziert wurde, vor Augen zu stellen. Eine solche Politik der Schmerzzufügung, die bevorzugt um die Autorität des Souveräns bemüht ist, wird im Zeitalter der Nationalstaaten dann aufgelöst. Nicht, dass es keine Folter mehr gäbe, doch selbst die krassesten Totalitaristen des 20. Jahrhunderts verabreichen sie hinter den Kulissen. Offizielle Praxis sind nun die Maßnahmen der Disziplinierung, ihre Instanzen die Arbeitslager und Gefängnisse, Besserungsanstalten und Erziehungsheime. Doch auch diejenigen, die nie auf-, geschweige denn straffällig geworden sind, unterliegen deren Techniken der Einvernehmung. Uniformität wird produziert von den vielerlei Mikro-Justizen, die die Gegenwart seit 200 Jahren beherrschen. Foucault zählt einige auf: "Eine Mikro-Justiz der Zeit (Verspätungen, Abwesenheiten, Unterbrechungen), der Tätigkeit (Unaufmerksamkeit, Nachlässigkeit, Faulheit), des Körpers (`falsche` Körperhaltungen und Gesten, Unsauberkeit), der Sexualität (Unanständigkeit, Schamlosigkeit)".
Tagestipps zu Ausstellungen und Veranstaltungen finden Sie täglich auf www.artmagazine.cc
Vernissagenübersicht Deutschland (bitte klicken)
Vernissagenübersicht Schweiz (bitte klicken)
Vernissagen Österreichvom 29. Juni bis 12. Juli 2009
KÄRNTEN
MMKK Museum Moderner Kunst Kärnten Klagenfurt
On Normality - Kunst aus Serbien 1989-2001
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 13.09.2009
Galerie Freihausgasse Villach
Die Andere Hälfte
9 Jul 2009 19:00
10.07.2009 - 02.09.2009
NIEDERÖSTERREICH
Galerie Kopriva Krems
Leopold Hauer - Bilder und Grafik
2 Jul 2009 18:00
03.07.2009 - 11.09.2009
Kultur.Punkt Pleissing
Johanna Wolfram - Landschaftsaquarelle
4 Jul 2009 00:00
05.07.2009 - 12.07.2009
Kunstverein Baden
Make & Take
10 Jul 2009 19:00
11.07.2009 - 30.08.2009
OBERÖSTERREICH
Schlossmuseum Linz
Das Grüne Band Europas: Grenze.Wildnis.Zukunft
4 Jul 2009 10:00
05.07.2009 - 10.01.2010
Österreichisches Papiermacher-Museum Steyrermühl
Peter Weber - Architekturen des Papiers
5 Jul 2009 11:00
06.07.2009 - 02.08.2009
Landeskulturzentrum Ursulinenhof Linz
Kunstfalle 09: Stille - Chaos - Kreativität
6 Jul 2009 19:00
07.07.2009 - 25.07.2009
Landesgalerie am OÖ. Landesmuseum Linz
Sabine Bitter, Helmut Weber
8 Jul 2009 19:00
09.07.2009 - 13.09.2009
Landesgalerie am OÖ. Landesmuseum Linz
Aus der Sammlung: Einführung in die Kunstgeschichte 6
8 Jul 2009 19:00
09.07.2009 - 23.08.2009
Landeskulturzentrum Ursulinenhof Linz
Das menschliche und das tierische Wesen
10 Jul 2009 19:00
11.07.2009 - 06.09.2009
SALZBURG
Galerie Seywald Salzburg
Alfred Kubin & Paul Flora - Ein Gipfeltreffen
30 Jun 2009 19:30
01.07.2009 - 12.09.2009
Galerie der Stadt Salzburg im Mirabellgarten
Erna Pliem - zum siebzigsten Geburtstag
1 Jul 2009 19:00
02.07.2009 - 23.07.2009
 | Tony Cragg
Companions, 2008
Fiberglas, 270 x 200 x 260 cm
Foto: Charles Duprat
MdM - Mönchsberg |  | Peter Brauneis
Piraten (Serie zwei), 2006
Alabasterplaster / Kunstharz / Acryl
Höhe je 22,5 cm
Courtesy: U.B.R. Galerie, Salzburg
Residenzgalerie Salzburg |  | Gunter Damisch
Die Mutter des
Flämmlerflimmerns, 2008
Gironcoli Museum |  | Annette Kelm
aus der 3-teiligen Serie: Stars Look
Back, 2006.
C-print, 92,3 cm x 69 cm.
Courtesy: Johann König, Berlin.
Camera Austria |  | Stermann & Grissemann,
Comedians Wien
Foto: Stefan Bidner
Kunstraum Innsbruck |  | Karla Black
What Others Ask, 2008
Braunes Papier, Farbe/Lack,
Klebstoff, Lidschatten,
Lippenstift, Nagellack, Holz
222 x 370 x 58 cm
Photo credit: Image
courtesy: The Artist;
Mary Mary Gallery, Glasgow
Magazin4 | Galerie der Stadt Salzburg im Mirabellgarten
Hubert Scheibl - Paludium - Am Ufer des Sumpfes
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 30.07.2009
Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg
Tony Cragg - Second Nature
4 Jul 2009 11:00
05.07.2009 - 11.10.2009
HANGART-7 Salzburg
Una Forza Del Passato
04.07.2009 - 13.09.2009
Galerie der Stadt Salzburg im Mirabellgarten
Türkei Modern - Fotografien von Othmar Pferschy
8 Jul 2009 19:00
09.07.2009 - 31.08.2009
Residenzgalerie Salzburg
Badeszenen - Ritual, Entrüstung und Verführung
9 Jul 2009 19:00
10.07.2009 - 31.08.2009
STEIERMARK
Gironcoli Museum St. Johann bei Herberstein
Gunter Damisch - Malereien, Grafiken, Skulpturen
4 Jul 2009 11:30
05.07.2009 - 13.09.2009
Kunsthandel Bachlechner Graz
Friedrich Aduatz, Hans J. Fürpass, Reno Ernst Jungel, Heinrich Pölzl
7 Jul 2009 18:00
08.07.2009 - 25.07.2009
Camera Austria Graz
Annette Kelm
9 Jul 2009 18:00
10.07.2009 - 13.09.2009
Galerie Blaues Atelier Graz
Hanna Scheibenpflug - Steinzeit - Weil ich nicht im Glashaus sitze
9 Jul 2009 19:00
10.07.2009 - 25.07.2009
TIROL
Tiroler Künstlerschaft / Kunstpavillon Innsbruck
Auto/Pathograhies
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 14.08.2009
Kunstraum Innsbruck
The House is on Fire, but the Show Must Go On - Fund-raising Ausstellung mit Tiroler KünstlerInnen
4 Jul 2009 19:00
05.07.2009 - 18.07.2009
Stadtturmgalerie / Tiroler Künstlerschaft Innsbruck
SOWU Soziales & Wurst - Patrick Baumüller (die Wursthaberer) + Freunde
8 Jul 2009 19:00
09.07.2009 - 08.08.2009
VORARLBERG
Magazin 4 Bregenz
Reduction & Suspense
3 Jul 2009 19:00
04.07.2009 - 23.08.2009
Frauenmuseum Hittisau
Sommerausstellung 2009 - Frauennachlässe. Fragmente aus vielen Leben
5 Jul 2009 10:30
06.07.2009 - 26.10.2009
Kunsthaus Bregenz
Antony Gormley
11 Jul 2009 00:00
12.07.2009 - 04.10.2009
Galerie Lisi Hämmerle Bregenz
Rainer Ganahl und seine Studenten - Krautschneider
11 Jul 2009 20:00
12.07.2009 - 08.08.2009
WIEN
 | Pavel Janák
Dose mit Deckel, 1911
Wagner:Werk
Museum Postsparkasse
der BAWAG P.S.K. | WAGNER:WERK Museum Postsparkasse der BAWAG P.S.K.
cubiCZmus! Die Dekonstruktion der Moderne in Prag
30.06.2009 - 29.08.2009
Tschechisches Zentrum
Das Tschechoslowakische Filmplakat 1960 - 1989
30 Jun 2009 18:00
01.07.2009 - 14.08.2009
Galerie Michaela Stock
Wahlverwandtschaften-regenerated
30 Jun 2009 19:00
01.07.2009 - 29.08.2009
domMuseum
Expression und Meditation - Aus der Sammlung Rombold
30 Jun 2009 19:00
01.07.2009 - 31.10.2009
Technische Universität
robots@home
30 Jun 2009 19:00
01.07.2009 - 04.07.2009
futuregarden / schaulager kunstbuero
Repetition & Empathy(Painting)
30 Jun 2009 19:00
01.07.2009 - 25.07.2009
Kunstverein das weisse haus
Miriam Bajtala - Satellite Me, Markus Guschelbauer - Wunschwelten und Plastiklandschaften
30 Jun 2009 19:00
01.07.2009 - 01.08.2009
MAK
Textile Märchen - Osmanische Textilien im MAK
30 Jun 2009 20:00
01.06.2009 - 07.02.2010
Galerie Kandinsky
Zeitgenössische Kunst mit den Werken der Lehrbeauftragten der Abteilung für bildende Künste der Pädagogischen Fakultät der Anadolu Universität zu Eskisehir/Türkei
1 Jul 2009 19:00
02.07.2009 - 18.07.2009
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|  | Robert Mapplethorpe
Ken Moody and
Robert Sherman, 1983
© Robert Mapplethorpe Foundation
Used by permission; Kunsthalle Wien |  | Nicola L., Femme Commode
First creation in 1969
Foto: Stéphane Briolant
Courtesy: Galerie Cat-Berro, Paris
Secession |  | Katharina Schendl
Mischtechnik auf Leinwand
2009, 170 cm x 120 cm
Foto: Tina Herzl; Sotheby's Wien |  | Clemens Wolf
untitled 3, 2007, 64 x 84 cm
Öl, Papier auf Leinwand
Strabag Kunstforum | quartier 21 MuseumsQuartier
Mahony - Papa Mariposa
1 Jul 2009 19:00
02.07.2009 - 26.08.2009
Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs
Hey Bastard, turn me on! 'Cause some Things must break now!
1 Jul 2009 19:00
02.07.2009 - 31.07.2009
Bawag Contemporary
Franz Erhard Walther - Young and Reckless 8
1 Jul 2009 19:00
02.07.2009 - 02.08.2009
JesuitenFoyer
Oswald Auer
1 Jul 2009 19:30
01.07.2009 - 05.07.2009
Architektur im Ringturm Wien
Werner Sobek - Skizzen für die Zukunft
1 Jul 2009 18:30
02.07.2009 - 16.10.2009
Galerie Lang Wien
SchriftBildSchrift
2 Jul 2009 18:00
03.07.2009 - 31.07.2009
Galerie Kunsthandel Robert Kastowsky
Das Erste Jahr
2 Jul 2009 18:00
03.07.2009 - 06.09.2009
Tonspur Passage
TONSPUR 29: Christina Kubisch (GER) - Elektromagnetische Vermessungen
2 Jul 2009 18:00
03.07.2009 - 29.11.2009
Kunsthalle Wien
Das Porträt. Fotografie als Bühne - Von Robert Mapplethorpe bis Nan Goldin
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 18.10.2009
Thyssen-Bornemisza Art Contemporary T-B A21
Transitory Objects
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 31.10.2009
Secession
The Death of the Audience
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 30.08.2009
Galerie Krinzinger
Zenita Komad, Eva Schlegel, Jarbas Lopes - Residencies
2 Jul 2009 19:00
03.07.2009 - 31.07.2009
Sotheby`s Wien
Katharina Schendl
06.07.2009 - 25.09.2009
Karlskirche
Hannes Mlenek - Palimpsest, Installation
9 Jul 2009 19:00
10.07.2009
Strabag Kunstforum
Clemens Wolf - The Great Mess
9 Jul 2009 18:30
10.07.2009 - 03.09.2009
Atelier c17
Szpilman Award Show #5: Christopher Y. Richmond
11 Jul 2009 19:00
12.07.2009 - 15.07.2009
Narrenturm 5
Individualität ist dabei, so rekonstruiert es Foucault in einer der spannendsten Volten seines gesamten Werkes, das durchaus unbeabsichtigte Ergebnis. Der Macht geht es um Disziplinierung und Uniformierung, und ihre Mittel, sie durchzusetzen, sind Beobachtung und Kontrolle. Doch wer genau hinsieht, entdeckt bevorzugt die Unterschiede. In dieser exakt justierten Optik tun sich plötzlich die Besonderheiten auf. Wer gleichschalten will, muss mit jedem auf eine spezifische Weise verfahren. Der genuine Mechanismus der Moderne ist damit die Entdeckung der Differenz über das Bestreben nach Entdifferenzierung. Wer in den Narrenturm kam, war dort, um von der Gesellschaft entfernt zu werden. Doch wer dort war, konnte damit rechnen, so etwas wie Patientenstatus zu bekommen. Wer dort war, dem konnte geholfen werden, wieder, wie es so heißt, ein "nützliches Mitglied der Gesellschaft" zu werden. Wem geholfen wurde, der bedurfte keines Gewahrsams mehr. Deren Funktion übernahmen dann wieder das Selbst und seine Kontrolle.
Der nächste KunstNEWSletter erscheint am 13.07.2009
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