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Salzburger Jahresstipendium für Medienkunst 2020 geht an Katharina Aigner

Das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium geht an die 37-jährige in Wien und Salzburg lebende Künstlerin Katharina Aigner.

Aigners Arbeit ist an der Schnittstelle zwischen Installation, Performance und Video angesiedelt. „Ihr Interesse gilt dabei den widerständigen Formen des Zusammenseins. Sie untersucht die Geschichte von lesbischen Frauen in der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel des Konzentrationslagers Ravensbrück und leistet somit wichtige Erinnerungsarbeit. Dabei hinterfragt Aigner in ihrer Arbeit mit Archivmaterial die Grenzen des historischen Dokuments“, begründen die Juroren Christina Penetsdorfer, Marlies Pöschl und Michael Manfé die Zuerkennung des Stipendiums.

Aigner studierte Tanz, Gesang und Schauspiel in Hamburg, Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien und Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 2016 erhielt sie das Start-Stipendium für Video- und Medienkunst des Bundeskanzleramts.

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Abbildung: Katharina Aigner, Foto: Sandra Kosel

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